<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>lend.ly &#187; Daniel</title>
	<atom:link href="http://lend.ly/cms/blog/author/daniel/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://lend.ly/cms</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Jun 2010 09:06:10 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die 23 verliehenen Sachen auf meiner lend.ly-Liste</title>
		<link>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/14/die-23-verliehenen-sachen-auf-meiner-lend-ly-liste/</link>
		<comments>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/14/die-23-verliehenen-sachen-auf-meiner-lend-ly-liste/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 08:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwender erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[lend.ly]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Verliehenes merken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lend.ly/cms/?p=198</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl die Hauptfunktion von lend.ly so einfach ist &#8211; Verliehenes merken &#8211; gibt es alleine dafür ganz verschiedene Anwendungsfälle. Bisher hab ich folgende für mich entdeckt:

Was ich bald wieder zurück haben möchte
DVDs, Bücher, etc. bei denen die Leute daran erinnert werden sollen, dass sie gemerkt sind. Es ist auch ein Buch darunter, dass ich selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die Hauptfunktion von lend.ly so einfach ist &#8211; <a title="Verliehenes merken mit lend.ly" href="http://lend.ly/createLentItem.html" target="_blank">Verliehenes merken</a> &#8211; gibt es alleine dafür ganz verschiedene Anwendungsfälle. Bisher hab ich folgende für mich entdeckt:</p>
<ul>
<li><strong>Was ich bald wieder zurück haben möchte</strong><br />
DVDs, Bücher, etc. bei denen die Leute daran erinnert werden sollen, dass sie gemerkt sind. Es ist auch ein Buch darunter, dass ich selbst nur ausgeliehen und dann weiterverliehen habe.</li>
<li><strong>Was mir jemand schuldet</strong><br />
Geld, das ich einem Freund beim Ausgehen geliehen habe. Und 20 Mark, die mir jemand seit vielen Jahren schuldet!</li>
<li><strong>Was ich auf unbestimmte Zeit verliehen habe</strong><br />
Einen Wohnungsschlüssel, den ich extern deponiert habe, falls ich meinen mal verliere. Einen Drucker, der in der Firma steht. Einen alten iPod, den mein Bruder hat.</li>
<li><strong>Was ich irgendwo vergessen habe</strong><br />
Eine Jacke, die ich mal im Auto eines Freundes vergessen hab.</li>
</ul>
<p>Habt ihr noch andere Anwendungsfälle?</p>
<p>Konkret habe ich derzeit 23 verliehene Sachen gemerkt. Mich würde interessieren, wie viele Sachen die Menschen im Schnitt verliehen haben. Ich könnte wetten, dass jeder viel mehr als eine Sache verliehen hat &#8211; auch wenn einem nicht immer gleich alles auf Anhieb einfällt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/14/die-23-verliehenen-sachen-auf-meiner-lend-ly-liste/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ende der materiellen Wirtschaft?</title>
		<link>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/06/ende-der-materiellen-wirtschaft/</link>
		<comments>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/06/ende-der-materiellen-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 09:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lend.ly/cms/?p=552</guid>
		<description><![CDATA[In einem Essay auf Spiegel Online belegt Stefan Schultz mit interessanten Fakten die Notwendigkeit, natürliche Ressourcen effizienter zu nutzen. Eben nicht nur, um die Umwelt an sich zu schonen, sondern insbesondere um überhaupt die Menschheit versorgen zu können:
In seinem &#8220;Bericht  zur Lage der Welt 2010&#8221; schreibt das [Worldwatch] Institut, dass   ein durchschnittlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,686648,00.html">Essay auf Spiegel Online</a> belegt Stefan Schultz mit interessanten Fakten die Notwendigkeit, natürliche Ressourcen effizienter zu nutzen. Eben nicht nur, um die Umwelt an sich zu schonen, sondern insbesondere um überhaupt die Menschheit versorgen zu können:</p>
<blockquote><p>In seinem &#8220;<a href="http://blogs.worldwatch.org/transformingcultures/contents/?b0b728e8">Bericht  zur Lage der Welt 2010</a>&#8221; schreibt das [Worldwatch] Institut, dass   ein durchschnittlicher Europäer 43 Kilogramm Materialien wie Metalle,   Lebensmittel oder Öl verbraucht &#8211; täglich. Ein Amerikaner bringe es gar   auf 88 Kilogramm. Würden alle Erdenbewohner wie US-Bürger leben &#8211; der   Planet könnte gerade 1,4 Milliarden Leute ernähren. Der Rest der gut   sieben Milliarden Menschen auf der Erde müsste verhungern.</p></blockquote>
<p>Stefan Schultz motiviert und beschreibt, dass große und kleine IT-Unternehmen substanziell zur Nachhaltigkeit beitragen können und beitragen. Er rechnet vor, wie durch die Dematerialisierung &#8211; im Wesentlichen Medien-Digitalisierung &#8211; Energie und CO2 eingspart werden.</p>
<p>Mit der Aussage und seinen Beispielen hat er prinzipiell recht. <a href="http://lend.ly">lend.ly</a> geht dabei aber noch einen Schritt weiter. <span id="more-552"></span>Mit dem <a href="http://lend.ly">digital gestützten Verleih der Sachen, die wir alle besitzen</a>, erweitern sich die Möglichkeiten der Ressourcenschonung auf alle in unserer Gesellschaft vorhandenen Güter, die nicht beim ersten Gebrauch verzehrt werden. Teile dein Werkzeug ohne Verlustfrust mit anderen und spare Edelstahl. Leih dir ein Zelt, einen Schlafsack, eine Iso-Matte aus für den einmaligen Camping-Ausflug und erspare uns allen, dass sie für einen staubigen Lebensabend auf deinem Dachboden produziert werden.</p>
<p>Das ist nicht das Ende der materiellen Wirtschaft, aber der Anfang eines bewussteren Umgangs mit den Dingen, die uns gegeben sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/06/ende-der-materiellen-wirtschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erschreckende Verschuldung der Industriestaaten in Grafiken</title>
		<link>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/02/erschreckende-verschuldung-der-industriestaaten-in-grafiken/</link>
		<comments>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/02/erschreckende-verschuldung-der-industriestaaten-in-grafiken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 16:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[faz.net]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[staatschulden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lend.ly/cms/?p=479</guid>
		<description><![CDATA[FAZ.net liefert erschreckende Grafiken zur Verschuldung der großen Industriestaaten. Der Redakteur Christof Leisinger schreibt, dass seine Interpretation der Zahlen von konservativen Wirtschaftsansichten abweicht. Aber wer kann alleine beim bloßen Betrachten der Grafiken abstreiten, dass bei den Schulden der meisten Industriestaaten etwas gehörig aus dem Ruder läuft?
Quelle: FAZ.net


Besonders drastisch zeigt die obige Kurve, wie gerade die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FAZ.net liefert <a href="http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E2C3D136D45A74498A05166D82A8D7F24~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">erschreckende Grafiken zur Verschuldung der großen Industriestaaten</a>. Der Redakteur Christof Leisinger schreibt, dass seine Interpretation der Zahlen von konservativen Wirtschaftsansichten abweicht. Aber wer kann alleine beim bloßen Betrachten der Grafiken abstreiten, dass bei den Schulden der meisten Industriestaaten etwas gehörig aus dem Ruder läuft?</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" title="Entwicklung der amerikanischen Staatsschulden" src="http://www.faz.net/m/%7BB0B23DCC-410B-46DE-B88B-23A88557667E%7DPicture.jpg" alt="" width="527" height="404" /><small>Quelle: <a href="http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E2C3D136D45A74498A05166D82A8D7F24~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">FAZ.net</a><br />
</small><br />
<span id="more-479"></span><br />
Besonders drastisch zeigt die obige Kurve, wie gerade die USA immer  rasanter die  Verluste aus dem Risikospiel der Vergangenheit auf  kommende   Generationen verschieben. Fast 30 Jahre <a href="http://http//lend.ly/cms/blog/2010/03/14/phantasie-ist-%E2%80%A6en-beim-konsum/">immer  mehr Konsum auf Pump statt Phantasie für echte Alternativen</a>. Vor diesem Hintergrund schreibt Christof Leisinger zu Recht:</p>
<blockquote><p>&#8220;[...] die Verschuldung der meisten Industriestaaten bewegt sich rasant auf nicht mehr tragbare Grenzen zu. Nachdem sie schon seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse leben und sich Wachstum und eine gehörige Portion Scheinwohlstand auf Kredit erkauften, scheint sich die so genannte Grenzproduktivität der Staatsschulden dem Nullpunkt zu nähern oder ihn schon überschritten zu haben.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/02/erschreckende-verschuldung-der-industriestaaten-in-grafiken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fünf Fakten zum deutschen Rentensystem, die man kennen sollte</title>
		<link>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/02/funf-fakten-zum-deutschen-rentensystem-die-man-kennen-sollte/</link>
		<comments>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/02/funf-fakten-zum-deutschen-rentensystem-die-man-kennen-sollte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 14:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[knappe ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[rente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lend.ly/cms/?p=493</guid>
		<description><![CDATA[Spiegel Online liefert eine gute Übersicht über die Rentensituation in Deutschland. Das Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und  Demografischer Wandel wird dort zitiert mit &#8220;Die Rentengarantie birgt ein großes Schadenspotential&#8221;.
Fünf Fakten zum deutschen Rentensystem

Der Altersdurchschnitt der  Bevölkerung wird bis zum Jahr 2050 von 42 auf 50 Jahre steigen [SPON]
Bezüge der älteren Generation sollen grundsätzlich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel Online liefert eine <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,686833,00.html">gute Übersicht über die Rentensituation in Deutschland</a>. Das Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und  Demografischer Wandel wird dort zitiert mit &#8220;Die Rentengarantie birgt ein großes Schadenspotential&#8221;.</p>
<h3>Fünf Fakten zum deutschen Rentensystem</h3>
<ul>
<li>Der Altersdurchschnitt der  Bevölkerung wird bis zum Jahr 2050 von 42 auf 50 Jahre steigen [<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,686833,00.html">SPON</a>]</li>
<li>Bezüge der älteren Generation sollen grundsätzlich um den gleichen  Prozentsatz wachsen, mit dem sich die Lohnsumme der Beschäftigten erhöht<em> </em>[<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,686833,00.html">SPON</a>]</li>
<li>Renten dürfen nicht sinken, auch wenn die Löhne wie im vorigen Jahr   zurückgehen (geschätzte Kosten bis 2015 sind 10 Mrd. EUR) [<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,686833,00.html">SPON</a>]</li>
<p><span id="more-493"></span></p>
<li>Das Rentenalter wird schrittweise auf 67 angehoben [<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,686833,00.html">SPON</a>]</li>
<li>Ab 2040 werden Renten vollständig der Einkommensteuer unterliegen (bis 2005 unterlagen sie nur zu 50% der Einkommenssteuer) [<a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Steuern/Alterseinkuenfte__Altersvorsorge/node.html?__nnn=true">Bundesministerium für Finanzen</a>, <a href="http://lend.ly/cms/wp-content/uploads/2010/04/Alterseinkuenftegesetz_BMF-Info.pdf">Infobroschüre</a> S. 19]</li>
</ul>
<p>Laut Spiegel Online wird es künftig unter dem Strich immer mehr Rentner und immer weniger  Arbeitnehmer geben. Eine schrumpfende Arbeitnehmerzahl muss immer länger arbeiten und immer mehr Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Die dringend notwendige private Altersversorgung belastet die Arbeitnehmer noch zusätzlich zur Rentenversicherung. Die Rentner werden vor allem wegen der steigenden Besteuerung netto wesentlich weniger bekommen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Sowohl Arbeitnehmer als auch Rentner werden zukünftig deutlich höher belastet als in den vergangenen Jahren.</p>
<p>Auch deswegen droht uns, dass <a href="http://lend.ly/cms/blog/2010/03/14/phantasie-ist-notwendig-fur-echte-alternativen-beim-konsum/">die heranwachsende Generation in vielen industrialisierten Ländern im jetzigen System nicht mehr das Wohlstands- und Konsumwachstum ihrer  Eltern erreichen wird</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lend.ly/cms/blog/2010/04/02/funf-fakten-zum-deutschen-rentensystem-die-man-kennen-sollte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Phantasie ist notwendig für echte Alternativen beim Konsum</title>
		<link>http://lend.ly/cms/blog/2010/03/14/phantasie-ist-notwendig-fur-echte-alternativen-beim-konsum/</link>
		<comments>http://lend.ly/cms/blog/2010/03/14/phantasie-ist-notwendig-fur-echte-alternativen-beim-konsum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 17:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anwender erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[konsum]]></category>
		<category><![CDATA[lend.ly]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Phantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Verleih]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lend.ly/cms/?p=227</guid>
		<description><![CDATA[Bild unter Creative Commons von Creativity103

Seit Jahrzehnten geht Konsum in die gleiche Richtung &#8211; mehr, schneller, komplexer. Auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme liefert ein ökonomischer und politischer Tunnelblick immer dieselben Antworten: mehr Konsumdruck, mehr Schulden, schnellere Innovationszyklen, komplexere Produkte.
Können wir uns Alternativen überhaupt noch vorstellen? Wir sollten alle Phantasie mobilisieren, denn wir brauchen konkrete Ansätze.
Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-424" title="Cars O Plenty" src="http://lend.ly/cms/wp-content/uploads/2010/03/autos.jpg" alt="von Creativity103@flickr" width="530" height="252" /><small>Bild unter Creative Commons von <a href="http://www.flickr.com/photos/36894712@N04/3436598429/in/set-72157617977000125/" target="_blank">Creativity103</a><br />
</small></p>
<p>Seit Jahrzehnten geht Konsum in die gleiche Richtung &#8211; mehr, schneller, komplexer. Auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme liefert ein ökonomischer und politischer Tunnelblick immer dieselben Antworten: mehr Konsumdruck, <a href="http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E2C3D136D45A74498A05166D82A8D7F24~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">mehr Schulden</a>, schnellere Innovationszyklen, komplexere Produkte.</p>
<p>Können wir uns Alternativen überhaupt noch vorstellen? Wir sollten alle Phantasie mobilisieren, denn wir brauchen konkrete Ansätze.</p>
<p>Für lend.ly haben wir uns Gedanken gemacht. Ein erster Schritt kann so konkret und einfach sein:</p>
<div id="attachment_462" class="wp-caption aligncenter" style="width: 267px"><a href="http://lend.ly/createLentItem.html"><img class="size-full wp-image-462" title="Verliehens_merken" src="http://lend.ly/cms/wp-content/uploads/2010/03/Verliehens_merken.png" alt="Etwas Verliehenes merken" width="257" height="43" /></a><p class="wp-caption-text">Klicken und Konsum neu denken</p></div>
<p>Motivation und Potenzial für diesen Ansatz und wie man damit Konsum neu denkt, steht im Folgenden.</p>
<p><span id="more-227"></span></p>
<h3>Ressourcen sind begrenzt &#8211; Punkt</h3>
<p>Ressourcen sind begrenzt. Immer mehr Verbrauch geht auf Dauer nicht.</p>
<p>Fast alle essenziellen Rohstoffe sind faktisch limitiert. Erdöl, das als Basis für viele industrielle Produkte dient, wird in seiner Knappheit immer wieder thematisiert. Nachhaltige Energieversorgung ist eine immense Herausforderung. Aber selbst mit vermeintlich schnell nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Leder, <a href="http://vimeo.com/8812686">Nahrungsmitteln</a> oder grundlegenden Ressourcen wie Wasser tun wir uns bei einer steigenden weltweiten Nachfrage schwer.</p>
<p>Heute leben wir in einem globalen Dorf. Es gibt noch immer Grenzen und die wird es immer geben, aber wirtschaftlich wie digital sind diese heute so durchlässig wie noch nie. Das heißt auch, dass alle Menschen auf dieser Welt mit all den begehrten Dingen, die begrenzt vorhanden sind, gemeinsam auskommen müssen. Benötigte Güter müssen sinnvoll und effizient verteilt und geteilt werden. Eine steigende Nachfrage in Asien, Südamerika und möglicherweise Afrika wird den Druck auf der ganzen Welt weiter erhöhen. Da auch die industrialisierte Welt bei manchen der Ressourcen schon heute an greifbare Grenzen stößt, ist der Umgang mit begrenzten Rohstoffen eine konkrete, epochale Herausforderung für uns alle.</p>
<h3>Komplexität vernebelt die Probleme</h3>
<p>Politik und Wirtschaft bieten bisher zu wenig konkrete Lösungen dafür an. Das Problem begrenzter Ressourcen wird selbst heute noch vernebelt wie viele andere unangenehme Wahrheiten: durch abschreckende Komplexität. Verkomplizieren, Aufblähen, Zerstreuen funktioniert leider viel zu oft und nimmt den Druck, funktionierende Lösungen in die Tat umzusetzen. Irgendwann scheint es für alle bequemer, die Komplexität in die gewohnte Richtung weiterwuchern zu lassen als mit Phantasie umzudenken und beherzt einzugreifen.</p>
<p>Das Phänomen der Komplexität begegnet uns im Alltag in zahlreichen weiteren Facetten. Wer sich heute einen Internet-Anschluss, einen Mobilfunkvertrag oder eine Versicherung anschafft, muss sich praktisch tagelang durch unzählige Optionen und Klauseln kämpfen. Hier wird eine Breite im Angebot suggeriert, die der tatsächlichen Substanz nicht entspricht. Vernebelung verhindert eine einfache Entscheidung.</p>
<p>Komplexität vernebelt auch die Ursachen fataler wirtschaftlicher Wirkungen. Prominente Beispiele sind die komplexen Produkte am Finanzmarkt, deren Struktur und wirtschaftliche wie gesellschaftliche Auswirkungen nicht einmal vermeintliche Experten und berufende Politiker überblicken. Und wir alle lassen zu, dass diese Komplexität die an sich offensichtlichen, verheerenden Konsequenzen vernebelt. Wohl deshalb geht es mit diesen Finanzprodukten auch nach den größten Krisen, Pleiten und Skandalen unbeirrt weiter.</p>
<h3>Aufgeblähtes Kapital verschärft die Situation</h3>
<p>Werden die abenteuerlichen Finanzprodukte mit elegant gestrickten politischen Argumenten kombiniert, lassen sich die immensen resultierenden Verluste vermeintlich seriös verpacken und verschieben. Um gesunde Grenzen beim Wachstum zu überschreiten und punktuell unglaubliche Profite zu erreichen, wurde und wird von vielen toleriert, dass mit sehr viel Geld immer abenteuerlichere Risiken eingegangen werden. Einige wenige werden dabei reich. Und das Risikospiel hat es überhaupt erst ermöglicht, gesamtwirtschaftliches Wachstum über die gesunden Grenzen hinaus vorzugaukeln. Das volkswirtschaftliche Gesamtfazit ist aber die immense Verschuldung der Staaten &#8211; ein hoher Preis für die Illusion von großem Wachstum. Die Staaten helfen mit ihren Schulden dabei, die Verluste aus dem Risikospiel der Vergangenheit auf kommende Generationen zu verschieben.</p>
<p>Die Konsequenz für uns alle ist, dass Geld nicht mehr den Wert hat, den wir noch darin sehen möchten. Mit den wachsenden öffentlichen Schulden und der Komplexität in den Finanzsystemen wurde die Geldmenge immer weiter aufgebauscht. Durch greifbare Werte wie Gold sind die großen Währungen schon seit Jahrzehnten nicht mehr gedeckt. Letztenendes ist alles, was wir privat besitzen &#8211; in Geld gemessen &#8211; wesentlich weniger wert als wir heute noch dafür ansetzen. Die Kaufkraft unseres Geldes wird sinken, Inflation oder sogar eine Währungsreform werden die klaffende Lücke ausgleichen müssen, sagen viele Experten.</p>
<p>Zudem muss in Ländern wie Deutschland eine schrumpfende Arbeitnehmerschaft für eine wachsende Bevölkerungsschicht im Ruhestand aufkommen. Die heranwachsende Generation in vielen industrialisierten Ländern wird im jetzigen System nicht mehr das Wohlstands- und Konsumwachstum ihrer Eltern erreichen.</p>
<p>Schon heute muss deshalb auch in Deutschland gespart werden. Im Land, in den Kommunen und in vielen Privathaushalten herrscht eine dramatische finanzielle Lage. Und diese Situation wird sich in Zukunft noch deutlich verschärfen.</p>
<h3>Verleih ist einfach und hat Phantasie</h3>
<p>Um die Probleme, die aus einer Ideologie des &#8220;mehr, schneller, komplexer&#8221; entstehen, in den Griff zu bekommen und zukünftig zu vermeiden, brauchen wir wieder Phantasie. Um mit den begrenzten natürlichen und ökonomischen Ressourcen vernünftig und menschlich umzugehen, brauchen wir wieder Phantasie. Um den politischen und wirtschaftlichen Tunnelblick aufzubrechen, brauchen wir wieder Phantasie. Wir müssen über den Tellerrand hinausblicken, müssen radikal neue Gedanken denken und zeitgemäße, tragfähige Werte finden. Wir brauchen konkrete Ansätze mit Phantasie, die jeder verstehen und selbst mit umsetzen kann.</p>
<p>Wir wollen unseren Ansatz nicht schuldig bleiben: Verleih. Verleih heißt, sich gegenseitig unterstützen, Sachen gemeinsam nutzen, ihren Nutzwert erhöhen anstatt sie verstauben zu lassen. Verleih ist neben all der entstandenen Komplexität eine einfache Idee. Eine bekannte und bewährte Idee, aber im Internet ein unerschlossenes Gebiet &#8211; ein Wagnis mit sehr viel Phantasie. Die lange Geschichte des Verleihs können wir online auf eine neue Stufe heben. Insgesamt brauchen wir weitere konkrete Ansätze. Wir wollen immer wieder hören, welche Alternativen andere denken, umsetzen und umgesetzt sehen wollen. Aber in einem Gesamtportfolio aus entstehenden neuen Werten mit bewusstem Konsum ist online-gestützer Verleih eine echte Bereicherung.</p>
<h3>Effizientere Ressourcen-Nutzung online</h3>
<p>Mit allgegenwärtiger und mobiler Kommunikationstechnologie können wir Verleihen und Ausleihen übersichtlicher, einfacher und gleichzeitig sicherer machen. Ängste vor Kontrollverlust über die eigenen verliehenen Sachen verschwinden mit einer einfachen aber wirkungsvollen Online-Verwaltung. Mit Leihwünschen über das mobile Internet erreicht man alle seine Freunde und Bekannten auf einmal und direkt. Verleih wird online zu einer konkreten Alternative, die sich unkompliziert neben Neu- und Gebrauchtkauf einreiht. Die Hemmschwelle für Verleihen und Ausleihen tendiert damit gegen Null.</p>
<p>Eingebettet in ein neues Verständnis von sozialer Online-Interaktion und digitalem Aktivismus, das schon heute im Internet greifbar wird, kann aus einfachem Verleih ein neues Verständnis von Besitz erwachsen. Menschen geben ihre Sachen vorübergehend an andere ohne die Kontrolle und den Überblick darüber zu verlieren. So entsteht aus der gleichen Menge realer Güter durch Teilen mehr Nutzen als wenn jeder seinen Besitz für sich behält. Konsumwachstum ist damit nicht mehr der einzige Treiber für Nutzenwachstum. Mit dem einfachen Ansatz des online-gestützen Verleihs werden sowohl ökologische als auch ökonomische Ressourcen gemeinsam effizienter genutzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lend.ly/cms/blog/2010/03/14/phantasie-ist-notwendig-fur-echte-alternativen-beim-konsum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie wir Gründer lend.ly sehen</title>
		<link>http://lend.ly/cms/blog/2010/03/06/wie-wir-grunder-lend-ly-sehen-und-nutzen/</link>
		<comments>http://lend.ly/cms/blog/2010/03/06/wie-wir-grunder-lend-ly-sehen-und-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 19:39:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Leihwünsche]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Verliehenes merken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lend.ly/cms/?p=189</guid>
		<description><![CDATA[Wir unterstützen mit lend.ly, dass Menschen anderen Menschen ihre Sachen so einfach und sorgenfrei wie möglich verleihen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verleihen selbst ziemlich viel an Freunde. Und da wir genauso gerne Sachen ausleihen, finden wir es immer toll, wenn auch andere ihre Sachen verleihen. Daher ist unsere Kernmotivation für lend.ly: <strong>Wir unterstützen, dass Menschen anderen Menschen ihre Sachen so einfach und sorgenfrei wie möglich verleihen können.</strong></p>
<h3>Vorteile beim Ausleihen</h3>
<p>Der größte Vorteil beim Ausleihen ist für mich, kein Geld für geliehene Sachen ausgeben zu müssen. So kann ich Bücher lesen oder eine Bohrmaschine nutzen, ohne diese gleich kaufen zu müssen. Außerdem kann ich es nicht brauchen, dass sich bei mir zuhause alles stapelt was ich einmal lese, ansehe, nutze etc. Ich lebe da lieber leichter. Simplify your life sozusagen.</p>
<p>Manches kann man durch Ausleihen auch erst mal testen, bevor man es dann eventuell selbst kauft &#8211; eine Spielekonsole, Kopfhörer, vielleicht sogar ein iPad oder Ähnliches.</p>
<p><span id="more-189"></span></p>
<h3>Gegen die Wegwerf-Mentalität</h3>
<p>Wir wollen mit lend.ly generell ein kleines und unkompliziertes Gegengewicht zu angestaubten Konsumstapeln, Statusdenken und Wegwerf-Mentalität bieten. Jeder, der gerade mal wieder genug von Gier, Geiz und &#8220;meins, meins, meins&#8221; hat, findet in lend.ly eine Alternative.</p>
<p>Uns selbst macht es ganz einfach riesig Freude, wenn wir einem Freund ein gutes Buch empfehlen und ihm gleich geben können oder jemandem, der gerade umzieht, mit einem Werkzeug aushelfen. Und das wollen wir teilen. Bewusster Umgang mit Ressourcen ist für uns nicht nur ökologisch sinnvoll sondern bedeutet für uns auch weniger persönlichen Ballast.</p>
<h3>Für das Merken von verliehenen Sachen</h3>
<p>Das Merken von Sachen, die man verliehen hat, ist die erste große Funktion, die lend.ly für besseres Verleihen von Anfang an bietet.</p>
<p>Wer kennt nicht dieses ungute Gefühl, dass man gar nicht mehr weiß, ob das Buch, das man gerade sucht, verliehen ist? Liegt es nur in einem Umzugskarton &#8211; oder wer könnte es haben?</p>
<p>Dieses Gefühl der Ungewissheit wollten wir mit lend.ly ein für alle Mal eliminieren &#8211; und das klappt schon einwandfrei. Einfach das kleine Formular &#8220;<a title="Verliehenes merken mit lend.ly" href="http://lend.ly/createLentItem.html" target="_blank">Verliehenes merken</a>&#8221; ausfüllen und schon kann man sich zurücklehnen. Ohne dass man sich anmelden (und noch ein nerviges Passwort merken) muss, wird man ab jetzt monatlich an die gemerkte Sache erinnert.</p>
<p>Der Kopf ist frei davon und trotzdem wird man so nie mehr vergessen, dass man diese Sache verliehen hat. So kann man nacheinander ruck zuck alle verliehenen Sachen eintragen. Eine Übersicht über alle aktuell verliehenen Sachen bietet lend.ly dann auf einer Seite für das gute Gefühl zwischendurch.</p>
<h3>Das ist aber erst der Anfang!</h3>
<p>Nach und nach werden wir weitere Funktionen rund ums Ausleihen, Verleihen und Teilen von Sachen auf lend.ly anbieten.</p>
<p>Schon heute könnt ihr euch zum Beispiel das<a title="Wünschen, was ihr gerade ausleiehen wollt mit lend.ly" href="http://lend.ly/createWish.html" target="_blank"> wünschen, was ihr gerade ausleihen wollt</a>. Legt dazu einfach einen Leihwunsch auf lend.ly an. Das ist genauso leicht wie &#8220;Verliehenes merken&#8221; und braucht auch kein Passwort. Dann verteilt ihr den Wunsch mit lend.ly auf facebook, twitter &#8230; oder per E-Mail und sammelt die Angebote von euren Freunden auf lend.ly ein. So könnt ihr mit euren Wünschen ganz unkompliziert alle eure Freunde erreichen und habt die Chance, noch mehr Sachen auszuleihen als heute.</p>
<h3>Wie findet ihr lendly?</h3>
<p>Das vielfältige freudige und motivierende Echo schon in den ersten Wochen hat uns positiv überrascht. Aber jetzt ist es für uns am spannendsten noch mehr darüber zu erfahren, was ihr für Erfahrungen mit dem Ausleihen und Verleihen habt und was ihr über lend.ly denkt. Wir möchten immer wieder wissen: Wie gefällt dir die Seite? Was können wir verbessern? Was braucht jemand, der gerne ausleiht und verleiht, noch auf lend.ly?</p>
<p>Wir freuen uns auf <a title="Feedback zu lend.ly" href="http://lendly.uservoice.com/forums/21900-allgemein" target="_blank">euer Feedback</a> und darauf, lend.ly weiter auszubauen, damit Ausleihen und Verleihen eine noch größere Freude wird!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lend.ly/cms/blog/2010/03/06/wie-wir-grunder-lend-ly-sehen-und-nutzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

